Bürozeiten
Montag bis Donnerstag
7.30 bis 11.30 Uhr
Kontaktdaten
Peter-Härtling-Schule
Medefelder Str. 11
31832 Springe

Tel: 05045 / 979 0
Fax: 05045 / 979 12
E-Mail: mail@phs-springe.de
Medienkonzept
1. Grundgedanke

Schüler1 benutzen Informationstechnologien und Medien aller Art. Schädliche Entwick­lungen sind bekannt. Sie erfordern eine Thematisierung im Unterricht, zumal jugendge­fährdende Inhalte im familiären Umfeld nicht hinreichend aufgearbeitet werden. Ein si­cherer, kritischer und weitgehend kompetenter Umgang mit dem Computer und dem In­ternet muss daher Aufgabe der Schule sein, damit unsere Schüler verantwortungsvoll am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben teilhaben können.

Computer und Computersysteme haben die Arbeitswelt mit ihren Qualifikationsanforde­rungen stark verändert. Ein konstruktiver und zielgerichteter Umgang mit dem Computer soll die Schüler auf die neuen informationstechnischen Anforderungen vorbereiten.

Die Schüler sollen sich mit den ethischen Aspekten neuer Technologien auseinanderset­zen. Besondere Bedeutung bekommt das Handy mit seinen vielfältigen medientechni­schen Möglichkeiten. Bilder und Videos können beliebig aufgezeichnet und weitergege­ben werden. In diesem Zusammenhang muss der Schutz der Persönlichkeit, Gewaltver­herrlichung und Kinder- bzw. Jugendgefährdung thematisiert werden.

Die Vielfalt der Möglichkeiten, die Handys und ähnliche Geräte bieten, erfordern auch eine kritische Auseinandersetzung im Hinblick auf wirtschaftliche Aspekte wie beispiels­weise Anschaffungs- und Folgekosten.  

2. Leitideen

Das Medienkonzept der Peter-Härtling-Schule1 entwickelt sich aus der konkreten päda­gogischen Arbeit. Zurzeit bestimmen folgende Ideen unsere Arbeit:

  • Computerkunde soll die Schüler über die Funktionsweise und Handhabung des Com puters informieren. Sie sollen den Computer (Thinner; s. Punkt 3) bedienen können und sich in die verwendete Software einarbeiten.
  • Die Schüler sollen die Möglichkeiten des Internets erfahren und sich gleichzeitig mit den Gefahren auseinandersetzen.
  • In allen Klassenstufen benutzen die Schüler den Computer u.a. als Werkzeug zur Er kenntnis- und Informationsgewinnung und zur Darstellung der Arbeitsergeb nisse. Der Computer wird als Kommunikationsmittel mit Möglichkeiten von E-Mail- und Chatkontakten in der PHS zurzeit weniger genutzt. Trotzdem gehört diese Leitidee zu unserem Medienkonzept.
  • Der Computer wird zur Festigung und Übung von Unterrichtsinhalten genutzt. Im Rahmen sonderpädagogischer Förderung haben soundunterstützte Sprach-, Wahrnehmungs- und Lernprogramme besondere Bedeutung. Sie kommen bei spielsweise in der Grundstufe beim Lese- und Rechtschreibtraining zum Einsatz.
  • Ein noch zu realisierendes Ziel ist die Erstellung einer Schulhomepage. Sie soll der Darstellung der Schule nach außen dienen und umfassende Informationen über unsere Schule enthalten. An der Erstellung und Pflege der Homepage sollen mög lichst viele Lehrer/innen und Schüler mitwirken.
3. Inventar

Die PHS verfügt zurzeit über folgende EDV-Ausstattung:

  • Wir arbeiten mit einem Terminalserver, an dem insgesamt 16 Arbeitsplätze (Clients) angeschlossen sind. Davon sind 4 Arbeitsplätze der Verwaltung zugeord­net und 12 Arbeitsplätze werden von den Schülern genutzt. Wir haben einen gro­ßen Schüler-PC-Raum mit 8 Arbeitsplätzen und einen kleineren mit 4 Arbeitsplät­zen. Der große PC-Raum hat Zugang zum Server über sogenannte Thinner, die in Ausstattung und Stromverbrauch strengen ökologischen Anforderungen entspre­chen. Für diese Thinner haben wir eine Kopfhörerausstattung, die nach Bedarf eingesetzt werden.                                                                                                                                                                                                                                Im kleinen PC-Raum erfolgt der Zugang zum Server über ältere Pentium II - Rech­ner.
  • Wir verfügen über ein Multifunktionsgerät (Scanner, Drucker) im Verwaltungs­trakt und einen im großen PC-Raum befindlichen netzwerkfähigen Laserdrucker, der vorrangig von den Schülern genutzt wird.
  • Die einzelnen Klassenräume sind mit einem älteren Pentium II – Rechner bzw. Pen­tium III – Rechner ausgestattet. Zwei Klassen haben sich z.T. mit finanzieller Unterstützung der Eltern einen Drucker angeschafft.
  • Wir verfügen über einen mobilen PC (Notebook) und einem Beamer. Diese Medien­einheit wird u.a. von Klassen für Präsentationen genutzt. Sie kommt oft auch bei Abschlussfeiern, Seminaren, schulinternen Fortbildungen, Konferenzen u.ä. zum Einsatz.
  • Alle 16 Arbeitsplätze des Terminalservers haben einen Internetzugang. Zurzeit ver­fügen wir über eine DSL-6000 Verbindung. Die Klassencomputer haben keinen Internetanschluss.
  • Wie verfügen über eine Videokamera und eine digitale Fotokamera. Eine weitere Fo­tokamera älterer Technik wird nur noch wenig genutzt.
  • Wir sind mit zwei Medieneinheiten, bestehend aus Fernsehgerät, Videoplayer und Kassettenrecorder, ausgestattet. Die Medieneinheiten sind transportabel und können in jeden Klassen- und Fachraum gefahren werden. 
4. Kenntnisstand der Lehrkräfte und Zuständigkeiten

Unser Kollegium ist in Aufbau und Funktionsweise des Netzwerkes eingewiesen. Ebenso verfügt es über grundlegende Kenntnisse hinsichtlich der Lernprogramme, des Internetexplorers und des Office-Programms "word". Von einigen Kollegen1 wird auch das Präsentationsprogramm "powerpoint" und einfache Bild- und Videobear­bei­tungs­program­me genutzt.

Es besteht die Möglichkeit, dass Kollegen bei Bedarf und nach Absprache Unterstüt­zung bei der PC-Arbeit mit Schülern durch den PC-Obmann erhalten. Die Wartung des Netzwerks und der einzelnen Klassencomputer wird vom PC-Obmann durchgeführt. Außerdem besteht ein Wartungsvertrag mit der Firma Christmann, der spezielle War­tungsaufgaben – z.B. Fernwartung über Remoteverbindung – und Reparaturen bein­haltet. 

5. Nutzung der PC-Räume und der Klassencomputer

Die Computer werden im Unterricht von den meisten Kollegen regelmäßig genutzt. Bisher reichten Absprachen der Kollegen hinsichtlich der Belegung der PC-Räume. Ab Schuljahr 08/09, 2. Halbjahr, wurde ein Belegungsplan eingerichtet.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Nutzung der Computer und der Programme:

 

 

Lernbereich

Software

Inhalt/Kommentar

Unter- und Mittelstufe

 

 

allgemein

alle

Computer starten und herunterfahren; Bedienung der Tastatur und der Maus; Programme öffnen und schließen; spei­chern und öffnen von Dateien; eine Internetadresse aufrufen und einen vorgegebenen Link benutzen; Druck­aufträge geben und verfolgen; Kopfhö­rer anschließen und die Lautstärke einstellen; einen Text aus dem Internet in "word" übernehmen;

Deutsch

Budenberg

GUT

ABC der Tiere

Piri Leporello

"word"

Lautdiskrimination; Buchstabe-Laut-Zuordnung; Rechtschreibtraining; audi­tive Wahrnehmung, Förderung bei LRS; Wortartentraining; Satzbau; Texte verfassen, formatieren, korrigie­ren, gestalten;

Sprachförderung

Budenberg

GUT

Bärenwald

Phonem-Graphem-Zuordnung; indivi­dueller Wortschatzaufbau; Begriffsbil­dung; (s. auch Deutsch)

Mathematik

Budenberg

Blitzrechnen

1x1 Trainer

Zahlbegriff; Menge-Zahl-Zuordnung; Festigung der Grundrechenarten; 1x1-Trainer; halbschriftliches Rechnen; Grö­ßen; Geometrie; Sachaufgaben;

Sachfächer

Budenberg

Himmelsrichtungen; Verkehrszeichen; Deutschland Geografie;

Oberstufe

 

 

allgemein

alle

gezielt im Internet nach Informationen suchen; Informationen zwischenspei­chern und weiterverarbeiten; Ordner anlegen und verwalten; Dateien auf Medien (USB-Stick; CD-RW) kopieren bzw. brennen; Dateien von diesen Medien öffnen; Besonderhei­ten eines Terminalservers kennen und beachten; Beamer an Notebook anschließen, dabei Sicherheitshinweise beachten;

Deutsch

Budenberg

"word"

 

Übungen zum Satzbau, zu Wortarten, zu Satzgliedern, zur Begriffsunterscheidung, zur Rechtschreibung; Texte (z.B. Lebenslauf, Bewerbung) unter Berücksichtigung formaler Kriterien schreiben; Korrekturprogramm nutzen; grundlegende Kenntnisse in der Textverarbeitung mit "word";

Mathematik

Budenberg

"excel"

Dezimalzahlen und Größenbereiche; Prinzipien der schriftlichen Rechenverfahren; Auf- und Abrunden; Bruchrechnung; Prozentrechnung; Geometrie; einfache Übungen zur Tabellenkalkulation (z.B. Gehaltsabrechnung); Tabellen und Diagramme;   

andere Fächer

Budenberg

"Wikipedia" (Internet)

"powerpoint"

"publisher"

ACDsee-Fotosoftware

Vokabeltraining (Englisch); Europa-Geografie; einfache Bilderverwaltung und Bildbearbeitung; Bilderausdrucke in unterschiedlichen Größen; einfache Präsentationen gestalten; Einladungs­kar­ten, Schilder, Plakate gestalten;

6. Ausblick

Kurzfristige Veränderungen/Erneuerungen:

Vorrang bei der Umsetzung unserer Leitideen (Punkt 2) hat die Erstellung einer Schulhomepage. Ein Konzept wird zurzeit erarbeitet. An der Realisierung und Pflege sollen möglichst viele Kollegen mitwirken.

Der Terminalserver ist etwa 7 Jahre alt. Prozessor, Festplattenkapazität, Arbeitsspeicher und Grafikkarte entsprechen nicht mehr den derzeitigen Anforderungen. Die Anschaffung eines moderneren, leistungsfähigeren Terminalservers ist notwendig. Der Aspekt der Energieeffizienz und der Umweltverträglichkeit soll wie bei der Ausstattung der Arbeitsplätze mit Thinnern (s. Punkt 3) eine Rolle spielen.

Die älteren Rechner im kleinen PC-Raum sollen gegen Thinner ausgetauscht werde.

Eine Videoeinheit (Fernseher, DVD-Player, Kassettenrecorder) muss teilweise erneuert werden. Der Fernseher und der Kassettenrekorder sind alt und funktionieren nicht immer zuverlässig.

Die Digitalkamera mit max. 2 Megapixel muss ebenfalls durch eine modernere und leistungsfähigere Kamera mit mindestens 7 Megapixel und ausreichender Speicherkarte ersetzt werden.

Der Austausch der älteren Röhrenbildschirme in den Schüler-PC-Räumen durch Flachbildschirme ist bereits anvisiert. Der Austausch soll stufenweise erfolgen. Es ist sinnvoll, zunächst die 6 kleineren (15 Zoll) Bildschirme im großen PC-Raum zu ersetzen.

Flexible Einsatzmöglichkeiten von Computern – z.B. Gruppenarbeit, Vorstellung der Arbeitsergebnisse an verschiedenen Orten – erfordern flexible Rechner. Nach und nach sollen zunächst die Oberstufenklassen und danach die Mittelstufenklassen mit ein bis zwei Notebooks ausgestattet werden.

 

Mittelfristige Veränderung/Erneuerung:

Das Lernsoftwareangebot soll in unserer Schule erweitert werden. Zunächst muss der Bedarf für die verschiedenen Schulstufen und Fachbereiche erhoben werden. Vor der Entscheidung für bestimmte Lernprogramme ist beim Hersteller zu erfragen, ob diese Programme terminalservertauglich sind bzw. ob daran gearbeitet wird.

Die Arbeit mit Textverarbeitungsprogrammen kann motivierender sein, wenn die Dokumente sofort ausgedruckt werden können. Eine Entscheidung über die Ausstattung der Klassencomputer mit Druckern vorrangig in der Oberstufe soll herbeigeführt werden.

________________________________                 

1 Mit "Schüler" sind im Folgenden stets "Schülerinnen und Schüler", mit "Kollegen" sind stets "Kolleginnen und Kollegen" und mit "PHS" ist unsere "Peter-Härtling-Schule" gemeint, sofern nicht ausdrücklich anders erwähnt.