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Peter-Härtling-Schule
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Schulzoo
Das Kleintiergehege
Das neue Gehege ist fertig. Noch vor den Sommerferien sind unsere 12 Kaninchen und 4 Meerschweinchen in ihr neues, großes Freilaufgehege gezogen. Seit den Osterferien hatte die Klasse 7 tatkräftig mit Hilfe ihrer Lehrer und anderer Klassen am neuen, wesentlich vergrößerten Gehege gearbeitet. Die Tiere leben nun auf fast 20 qm und können sich in verschiedenen Ställen aufhalten, schlafen legen, miteinander kuscheln und bei schlechtem Wetter unterstellen. In den Ferien wurden sie von Lehrern und Schülern tageweise gefüttert und betreut  und allen geht es gut, sie haben auch die heißen Tage gut überstanden.

Beschäftigung während der Ferien: Gänge bauen, Grundschule untergraben!
Überraschender Nachwuchs im April 2009. Im Früjahr 2009 gab es in unserem Schulzoo nur noch ein Kaninchen. Hoppel lebte alleine mit drei Meerschweinchen und sollte dringend Gesellschaft bekommen. Als Partner für unseren "Kaninchenbock" wurde uns von einer Lehrerin einer anderen Schule der Angorakaninchenbock Rolex geschenkt. Rolex war zu Anfang ganz lieb und kuschelig, wurde mit der Zeit aber bissig, so dass er leider unseren Zoo verlassen musste und ein neues Zuhause bei einem Schüler fand. (Dort beißt er jetzt nicht mehr.) Zeitgleich fing Hoppel an wie verrückt zu buddeln und schuf in ihrem Gehege ein unterirdisches Tunnelsystem.

Dann kamen die Osterferien... Während der Osterferien waren die Tiere (Hoppel und die Meerschweinchen) bei Frau Danehl zuhause. Eines Tages rief der Hausmeister an und berichtete von kleinen plüschigen Kaninchen, die über den Schulhof hoppelten. Frau Danehl machte sich gleich auf den Weg und sammelte die vier Kleinen ein. Sie waren schon vor den Ferien unbemerkt von allen Schülern und Lehrern in der Höhle unter der Erde zur Welt gebracht worden und hatten es tatsächlich geschafft, eine Woche ohne ihre Mama zu überleben. Die Mama war natürlich "Kaninchenbock" Hoppel und der Vater war Angorakaninchen Rolex. Glücklicherweise nahm Hoppel ihre Babys wieder an und so konnte die kleine Familie nach den Oserferien zur Freude aller Schüler wieder in die Peter-Härtling-Schule einziehen. Glück gehabt!!
Und schon wieder überraschender Nachwuchs im Januar 2010.

In den Weihnachtsferien 2009/2010 war Hoppel mit Lea, Hanuta und Mia bei Frau Beneke in Pflege. Anfang Januar wurde Hoppel bissig und riss Mia fast alle Haare aus. Wir dachten, dass dies an den beengteren Verhältnissen in der Pflegeunterkunft lag und trennten Mia von den anderen. Beim Umsetzen wollte Frau Beneke nur mal kurz bei Lea etwas verknotetes Fell abschneiden und bemerkte dabei, dass Lea ein Leo also ein Kaninchenbock ist! Hanuta und Hoppel zogen also nach den Ferien allein wieder in die Kleintierunterkunft der Peter-Härtling-Schule. Mia wurde bis zum Frühjahr in Klasse 9 versorgt, damit ihr Fell nachwachsen konnte. Leo wurde kastriert und blieb noch eine Weile bei Frau Beneke, bis er im Februar auch zurück in die Schule kam. Hoppel war weiterhin bissig gegenüber zwei anderen neuen Kaninchen. Am 22.01.2010 kamen die Schüler morgens aufgeregt zum Lehrerzimmer. Hoppel hatte heimlich in einem der Ställe ein Nest gebaut und vier kleine Kaninchenbabys bekommen. Leo war Vater geworden!

Die Leineschafe
Neuigkeiten von den Schafen der Peter-Härtling-Schule

Zurzeit leben wieder 7 Leineschafe auf der Weide der Peter-Härtling-Schule. Noch im Winterquartier ist in diesem Jahr unser erstes Lämmchen, Pontus, geboren. Er hatte einen schwierigen Start ins Leben, da er im Mutterleib verkehrt herum lag und somit Hilfe dabei brauchte, ans Licht der Welt zu kommen. Da er aber ein Einling war, was für Leineschafe recht ungewöhnlich ist, entwickelte er sich sehr schnell und ist mittlerweile fast so groß, wie sein Bruder Mo, der immerhin ein Jahr älter ist als er. Nachdem die Schafe nach dem langen Winter nun endlich wieder in die Peter-Härtling-Schule kamen, sind dann auch die beiden anderen Lämmer geboren, Lasse und Bosse. Die Kinder lieben und verwöhnen sie.                

 

Schafe scheren im Juni 2010 Regelmäßig, kurz vor den Sommerferien, müssen unsere Schafe geschoren werden. In diesem Jahr hatten wir erstmalig eine elektrische Schermaschine zur Verfügung, was die Arbeit enorm erleichterte. Es hat dennoch einen ganzen Schultag gedauert, bis unsere vier "Großen" ihre Wolle verloren hatten.
Eine fette Ausbeute. Am Ende des langen und anstrengenden Schultages hatten wir mehrere Wannen voll Wolle gewonnen und alle Helfer und Helferinnen waren geschafft, die Schafe aber von ihrem warmen Pelz erleichtert. nach den Sommerferien wird im Textilunterricht in verschiedenen Klassen ein Teil der Wolle versponnen. Mal sehen, ob es klappt.
Das Schaf im Blick
Das Experteninterview

Im Mai 2010 hatten mehrer Schülerinnen der Klasse 5a viele Fragen zum Thema Schafe. Sie entschlossen sich dazu, ein Experteninterview mit Frau Danehl zu führen.

Interviewerinnen: Merve, Sabrina und Malaika

Expertin: Frau Danehl

 Interviewerinnen: Wie kam Hermann hierher?

 Frau Danehl:  Hermann habe ich vor etwa eineinhalb Jahren aus Alfeld an der Leine geholt. Ich habe ihn dort von einem Schäfer mit einer großen Schafsherde gekauft. Transportiert habe ich ihn damals in meinem Auto, dem VW-Bus. Mein Sohn hat ihn während der Fahrt festgehalten und beruhigt, aber eigentlich war er ganz gelassen, er hat sich sogar hingelegt.

 Interviewerinnen: Warum ist Mo noch da?

 Frau Danehl:  Mo haben wir behalten, weil ihr ihn so gerne mögt und weil der Käufer der anderen Lämmer des letzten Jahres nur drei Schafe für seine Wiese brauchte.

 Interviewerinnen: Warum sind die Kleinen noch da, warum verkauft ihr sie nicht?

 Frau Danehl:  Die Kleinen brauchen ihre Mütter noch. Außerdem spielt ihr gerne mit ihnen und streichelt sie gerne. Deshalb haben wir ja Schafe. Im Herbst, wenn sie ihre Mütter nicht mehr brauchen, werden sie verkauft.

 Interviewerinnen: Warum wurde Mo kastriert?

 Frau Danehl:  Mo ist ein Bock und wenn er bald erwachsen ist, dann hält Hermann ihn für einen Konkurrenten. Da würde es nur Streit zwischen den beiden auf der Wiese geben. Außerdem darf Mo keine Babys mit seiner Mutter oder seiner Tante machen. Das könnte aber passieren, wenn er nicht kastriert wäre. Übrigens sind seine Hoden nicht weg, das könnt ihr auch sehen. Sie sind nur so behandelt worden, dass sie einschrumpeln und keinen Samen mehr produzieren. Ich muss momentan noch regelmäßig kontrollieren, ob sie auch wirklich kleiner werden, dass heißt, ob die Behandlung erfolgreich war. – Sie war es.

 Interviewerinnen:  Warum schubst Hermann die Kleinen?

 Frau Danehl:  Die Kleinen sind alles Jungs und die müssen einfach raufen und kleine Kämpfe machen. Das kennt ihr ja irgendwie auch von euren Klassenkameraden – oder? Hermann spielt einfach nur mit ihnen. Das tut ihnen gut, auch wenn es für uns Menschen manchmal brutal aussieht. Für kleine Schafe ist das wichtig, um große, kräftige Schafe zu werden. Aber Hermann ist oft auch ganz liebevoll mit den Kleinen, dann schmust er richtig mit ihnen, oder sie dürfen auf ihm herum klettern.

 Interviewerinnen:  Warum ist Mo so lieb?

 Frau Danehl:  Weil ihr immer so lieb zu ihm wart, als er noch klein war und weil ihr immer noch so lieb zu ihm seid.

 Interviewerinnen:  Warum sind die (Schafe) auf der Welt?

 Frau Danehl:  Weil wir ihnen hier auf der Wiese einen Platz zum Leben geben.

 Interviewerinnen:  Warum sind die Kleinen so scheu?

 Frau Danehl:  Sie sind noch so scheu, weil sie nicht so oft auf dem Arm genommen werden. Wenn ihr sie öfters hoch nehmt, oder ihnen besonders leckere Sachen aus der Hand füttert, werden sie zutraulicher. Nehmt hartes Brot oder Blumenkohlblätter oder so etwas mit, wenn ihr auf die Wiese geht und füttert sie aus der Hand. Dann verlieren sie ihre Scheu.

 Interviewerinnen:  In welchem Jahr kommen die Schafe weg? 

 Frau Danehl:  Die Lämmer werden immer im Herbst verkauft. Die Mütter, Herman und Mo behalten wir, solange sie leben.

 Interviewerinnen:  Wie heißen die Schafe?

 Frau Danehl:  Die Mütter heißen Meggi und Brenda und die Lämmer heißen Pontus, Lasse und Bosse. Hermann und Mo kennt ihr ja.

 Interviewerinnen:  Wie kam es dazu, dass die Schule Schafe hat?

 Frau Danehl:  Wir hatten die Wiese für meine Arbeit mit einigen Kindern und den Pferden. Das Gras musste von jemandem abgefressen werden, die Pferde schafften das nicht alleine. Also haben wir uns die Schafe angeschafft, damit die immer das Gras schön kurz halten. Aber sie sind auch da,  damit ihr jemanden zum Schmusen habt und damit diese seltene, vom Aussterben bedrohte Rasse der Leineschafe erhalten bleibt.

Interviewerinnen:  Wenn wieder Schafe auf die Welt kommen, was passiert dann mit den anderen Baby-Schafen?

 Frau Danehl:  Die Lämmer werden immer im Herbst verkauft, über den Winter haben wir dann keine Baby-Schafe. Die neuen werden dann im Frühling geboren. Die Lämmer vom letzten Jahr wohnen jetzt in Hameln und sollen dort eine Wiese kurz halten.

 Interviewerinnen:  Bekommen die Schafe irgendwann einen neuen Stall?

 Frau Danehl:  Wenn wir einmal ganz viel Zeit und Kraft haben, können wir den alten Stall renovieren, aber eigentlich ist das ein ganz guter Stall.

 Interviewerinnen:  Ich finde das die Babys ganz doll frieren, und Sie?

 Frau Danehl:  Nein, ich glaube nicht, dass sie frieren. Als Pontus geboren wurde war es minus 13 Grad und er ist trotzdem ganz fröhlich durch den Schnee gehüpft und war am Körper und den Ohren ganz warm. Das hat mir gezeigt, dass sie große Kälte gut aushalten können, trotzdem sie noch nicht viel Fell haben.

 Interviewerinnen:  Wie lange ist Mo schon auf der Welt?

 Frau Danehl:  Mo ist genau am 01.Mai 2009 geboren, er ist also vor 10 Tagen genau ein Jahr alt geworden.

 Interviewerinnen:  Warum sind die Mütter so ängstlich?

 Frau Danehl:  Die meisten Kinder kümmern sich mehr um die Lämmer oder Hermann und Mo. Deshalb werden die Mütter nicht so viel beachtet und sind deshalb auch nicht so zutraulich. Es liegt aber auch an ihrer Persönlichkeit. Brenda zum Beispiel ist noch viel scheuer als Meggi. Da könnt ihr mal heraus finden, wer wer ist.

 

Wüstenrennmäuse in der PHS Seit September 2009 gibt es in der PHS Wüstenrennmäuse für alle Schüler zum Betrachten, Beobachten, Kuscheln, Spielen und Streicheln. Bis dahin hatte nur die damalige Klasse 6 Mäuse im Klassenraum. Da die kleinen Tiere aber bei allen Schülern so beliebt waren, wurde der Schulzoo um die Mäuseabteilung erweitert.